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Fahnen als Zeichen gegen Gewalt

Seit nun mehr 13 Jahren ruft TERRE DES FEMMES zu der Fahnenaktion „Nein zu Gewalt an Frauen“ auf. Mit diesem Gedenk- und Aktionstag wird international dazu aufgerufen, jede Form der Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen zu bekämpfen.

In diesem Jahr wird zusätzlich auf das 2013 gestartete bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam gemacht, das erste Beratungsangebot, welches barrierefrei, kostenlos sowie vertraulich und rund um die Uhr erreichbar ist.

"Wir möchten den Tag dazu nutzen, um das "Hilfetelefon" noch weiter bekannt zu machen. Es ist so wichtig, dass Hilfsangebote dieser Art konsequent niedrigschwellig sind. Dasa wurde mit der bundesweiten Hotline umgesetzt.“, so Nicole Hendrych Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Laatzen. Die Fachberaterinnen geben 24h lang nicht nur gewaltbetroffenen Frauen Auskunft, es werden auch Familienmitglieder, Freunde und Fachkräfte beraten, und es können sogar Dolmetscherinnen zugeschaltet werden.

Unter der Rufnummer 0800-116 016, sowie über Chat und E-Mail auf der Webseite www.hilfetelefon.de ergänzt das "Hilfetelefon" die bestehenden lokalen Hilfesysteme, es kann helfen Brücken zu bauen und übernimmt so eine wichtige Lotsenfunktion.

Im Zuge der Fahnenaktion wurden heute vor den Rathäusern in Hemmingen, Laatzen und Pattensen die blauen Fahnen gehisst. „Häusliche Gewalt ist keine Privatsache und auch keine Familienangelegenheit sondern Unrecht. Wir wollen durch die Hissung der Fahne dazu beitragen, dieses Unrecht in das öffentliche Bewusstsein zu rücken“, erläutert Diana Sandvoß, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hemmingen, die Aktion, „Wir möchten Opfern, die sich in einer Gewaltsituation befinden, ermutigen, sich Hilfe zu holen, um die gewalttätige Situation zu verlassen“,

Wie die örtlichen Polizeistationen mitteilen, liegt die Höhe der Strafanzeigen wegen häuslicher Gewalt in 2014 ähnlich hoch wie in den Vorjahren. Bis zum 17. November wurden in Hemmingen 28 Fälle registriert, in Pattensen wurden acht Anzeigen aufgenommen.

„Gewalt gegenüber Frauen und häusliche Gewalt zieht sich durch alle Schichten und ist dabei bildungsunabhängig. Dieses Thema muss endlich in der Mitte unserer Gesellschaft ankommen“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Silke Lesemann bei ihrem heutigen Antrittsbesucht bei Pattensen Bürgermeisterin Ramona Schumann. „Ich finde es auch wichtig darauf hinzuweisen, dass es sich nicht nur um körperliche Gewalt handelt. Nicht die Gesellschaft oder der Täter definiert die Gewalt sondern das Opfer“, so Schumann.

Seit 1990 ist der 25. November der von der UNO offiziell anerkannte Gedenktag gegen Gewalt an Frauen. Initiiert von der Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES wehen seit 2001 an diesem Tag vor zahlreichen öffentlichen Gebäuden bunte Fahnen mit dem Aufdruck „frei leben – ohne Gewalt“.

red./lin.25.11.2014, 15:20

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