{werbung_oben}
{module_connect_pressenews}
Druckversion

Muss es eigentlich weh tun, wenn der Zahnarzt „bohrt“?

Die ältere Generation hat oftmals in ihrer Kindheit und Jugend noch schmerzhafte Erfahrungen mit dem „Bohrer“ des Zahnarztes gemacht. Eine „Betäubung“ war in diesen Jahren nicht immer üblich und eine dadurch begründete und verständliche Zahnarztangst wirkt bis heute nach und wird auch leider manchmal als Horrorgeschichte aufgebauscht und dann sicher in nicht böser Absicht an die Jüngeren weitergegeben.

Da sitzt nun das arme „Opfer“ zusammengesunken im Behandlungsstuhl und berichtet, es habe ein „Loch“ und bitte, die Behandlung dürfe aber nicht wehtun und „Doc, keine Spritze!“

Leider stellt sich das „Loch“ bei der folgenden Untersuchung schon etwas tiefer dar und das Innere ist weich und schwarz, eine ausgeprägte Karies also, die die äußere harte und nicht schmerzempfindliche Schmelzschicht und die darunter befindlichen hochsensiblen Dentinbereiche zerstört hat und kurz vor dem von Blutgefäßen und Nerven durchgezogenen Zahninneren, der Pulpa, ihr vorläufiges Ende gefunden hat.

Die Karies muss raus, restlos, die Pulpa muss geschützt und möglichst lebend erhalten und die verletzten Zahnstrukturen mit einer „Füllung“ anatomisch korrekt wiederhergestellt werden.

Das tut ohne Betäubungsmaßnahmen richtig gemein weh, der typische Zahnschmerz eben!

Da wir Zahnärzte das abschätzen können, werden wir in diesen Fällen immer zu einer Betäubungsspritze raten, denn wer wird schon als Held geboren?!

Auch Menschen, die eine ausgeprägte Spritzenangst haben, sind immer wieder überrascht, wie wenig von einer Injektion zu spüren und wie entspannt und schmerzlos jede Behandlung dann für alle Beteiligten durchführ bar ist! Für besonders ängstliche Patienten stehen außerdem eine aufzusprühende Oberflächenbetäubung und vorbereitende Medikamente zur Verfügung. Besonders wirksam ist eine Lachgasanalgesie, die leider bisher nur von wenigen Zahnarztpraxen angeboten wird, angstlösend ist und sogar ein gewisses Wohlfühlempfinden bewirkt.

Viele zahnärztliche Behandlungen werden in „lebenden“ Strukturen durchgeführt. Genau wie ein Chirurg keinen Schnitt ohne geeignete Betäubung machen wird, wird auch ein Zahnarzt seinen Patienten Schmerzen, wo immer es möglich ist, durch geeignete Maßnahmen ersparen. Nur so ist erreichbar, den Patienten die Angst vor nötigen Behandlungen zu nehmen, sie zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen zu motivieren und ihnen dadurch größere schmerzhafte Behandlungen zu ersparen.

 

Dres. Diebler, Zahnärzte Wennigsen. 21.10.2014

www.zahnarzt-diebler.de

Drucken
Spenden

Apps

Wettervorhersage

WetterOnline
Das Wetter für das
Leinetal
{werbung_rechts}
© 2011 - 2014 Agentur Hugo-Richter UG (haftungsbeschränkt) | Alle Rechte vorbehalten | AGB | Impressum
{werbung_rechtsaussen}

Seite empfehlen

Füllen Sie die Felder aus, und klicken Sie auf Senden, um diese Seite weiterzuempfehlen!

Code