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Parodontitis - die unterschätzte Volkskrankheit

Die Parodontitis ist eine bakteriell bedingte, chronische Erkrankung des Zahnhalteapparates und kann unbehandelt zu Lockerung und Verlust der Zähne führen. Sie ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten und es gehen durch Parodontitis bei Menschen mittleren und fortgeschrittenen Alters mehr Zähne verloren als durch Karies. Die auslösenden Bakterien können durch Speichelkontakt von den Eltern bereits auf Kleinkinder und von Mensch zu Mensch übertragen werden.

Relativ wenige der ein paar hundert in jeder Mundhöhle vorhandenen Bakterienarten sind für das Entstehen einer Parodontitis verantwortlich und können zu einer Erkrankung führen, wenn bestimmte Bedingungen, Veranlagungen, Gewohnheiten und Allgemeinerkrankungen vorliegen. Das sind im Wesentlichen schlechte Mundhygiene und deren Folgen wie Zahnbelagbildung, Zahnstein und Karies, Rauchen, dass das Risiko um ein Vier- bis Sechsfaches erhöht und Erkrankungen wie Diabetes, HIV, Leukämie und allgemeine Abwehrschwäche des Immunsystems nach Chemotherapie und Organtransplantation, aber auch eine genetisch bedingte Anlage, Fehlernährung, stressbedingtes Zähneknirschen, unzureichende Speichelproduktion und hormonelleUrsachen in der Schwangerschaft.

Da die Parodontitis kaum schmerzhaft ist, wird sie oftmals unterschätzt und zu spät einer Behandlung zugeführt, obwohl die Symptome untrüglich sind. Das sind Zahnfleischbluten, das fast immer auftritt und von jedem als Alarmzeichen gedeutet werden sollte, Rötung, Schwellung und Berührungsempfindlichkeit des Zahnfleisches, Eiterbildung, Mundgeruch und im weiteren Verlauf oft Zahnlockerung. Damit aber nicht genug, aggressive Parodontitskeime können in den Blutkreislauf gelangen, Herz- und Kreislauferkrankungen auslösen, Diabetes verschlimmern und das Risiko einer Frühgeburt stark erhöhen. Deshalb müssen Frühsymptome erkannt und rechtzeitig zahnärztlich behandelt werden.

Die moderne Zahnheilkunde hat Behandlungskonzepte entwickelt, die Parodontitis im frühen und fortgeschrittenen Stadium ausheilen können. Bereits am Zahnhalteapparat und den umgebenen Knochen entstandene Schäden können allerdings nur bedingt beseitigt werden.

Um den nach einer Therapie erreichten Zustand dauerhaft zu festigen, sind dann lebenslange engmaschige Kontrollen in der Zahnarztpraxis mit entsprechenden Prophylaxemaßnahmen erforderlich.

 

Dres. Diebler, Zahnärzte Wennigsen. 11.10.2014

 

www.zahnarzt-diebler.de

 

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