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So kann Mundgeruch beseitigt werden

Als Mundgeruch bezeichnet man unangenehm riechende Ausatemluft. Knapp die Hälfte der Bevölkerung leidet darunter. Relativ leicht vermeidbar sind Gerüche, die ernährungsbedingt sind (zum Beispiel Knoblauch, Käse, einseitige Diäten), die durch Genussmittel hervorgerufen werden (Kaffee, Tabak, Alkohol) und die auf schlechte Mundhygiene zurückzuführen sind. Manchmal führt Mundtrockenheit, die gehäuft im fortgeschrittenen Alter oder bei der Einnahme bestimmter Medikamente als Nebenwirkung auftreten kann, zu Mundgeruch, da die Spülfunktion des Speichels beeinträchtigt ist. Mangelnder Speichelfluss in der Nacht ist auch die Ursache für Mundgeruch am Morgen, den wohl jeder kennt.

Hier helfen optimale Mundhygiene und zwischendurch Mundspülungen, zuckerfreie Pfefferminzbonbons oder Kaugummis und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, die mehr als zwei Liter pro Tag betragen sollte.

Es gibt aber auch Mundgerüche, die ernstere Ursachen haben und unbedingt behandlungsbedürftig sind. Ursache dafür sind Bakterien, die sich unter bestimmten Voraussetzungen im Mund massenhaft ansammeln und vermehren können. Dann treten durch Zersetzungsprozesse bedingte flüchtige Schwefelverbindungen auf, die zur Folge haben, dass wir manche unserer Mitmenschen nicht so gut „riechen“ können.

Eine umfassende Untersuchung in der zahnärztlichen Praxis wird schnell dazu führen, die Ursachen für das vermehrte Bakterienwachstum zu finden. Das können defekte Füllungen, Kronen, Brücken, schlecht sitzende Prothesen, durch mangelhafte Mundhygiene hervorgerufene Zungen- und Zahnbeläge oder als Folge davon Entzündungen des Zahnfleisches oder Zahnhalteapparates sein.

Das Ziel einer Behandlung muss also sein, „saubere“ Verhältnisse in der Mundhöhle zu schaffen, wozu die Entfernung aller Bakterienschlupfwinkel und die Erklärung einer perfekten Mundhygiene gehören. Liegt eine Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis) vor, muss diese unbedingt zahnärztlich behandelt werden und da es sich dabei um eine Infektionskrankheit handelt, ist eine Kontrolle und gegebenenfalls Behandlung aller Familienmitglieder erforderlich. Sind alle Ursachen für Geruchsbildung gefunden und beseitigt, sollten regelmäßige Prophylaxemaßnahmen in der zahnärztlichen Praxis das erreichte Ergebnis festigen und erhalten.

Untersuchungen belegen, dass in 80 bis 90 Prozent der Fälle, die Ursachen für Mundgeruch in der Mundhöhle liegen. Deshalb sollte immer die Zahnarztpraxis die erste Anlaufstelle für die Abklärung der Ursachen sein. Sollte sich herausstellen, dass in den recht seltenen Fällen, in denen zum Beispiel Magen und Speiseröhre, Bronchien und Lunge oder der Hals- Nasen- Ohrenbereich als Ursache für den Mundgeruch in Frage kommen, wird eine entsprechende Überweisung in eine fachärztliche Praxis erfolgen.

 

Diebler, Zahnärzte-Wennigsen. 09.09.2014

Foto: fotolia

 

 

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