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„Gewalt geht nicht nur von Männern aus“

Nach den Aktionen zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (L.ON berichtete), schickte der „AGENS e.V. - Mann+Frau miteinander“-Verein eine Stellungnahme zu den Aktionen.

„Mit dieser Aktion der Bürgermeister Hemmingens beziehungsweise Pattensens und der Gleichstellungsbeauftragten wird wieder ein Mal einseitig den Eindruck erweckt, Gewalt gehe nur von Männern aus. Damit werden weiterhin Männer stigmatisiert und Vorurteile gefestigt.

Tatsache ist aber, dass die internationale Forschung in weit über 500 wissenschaftlichen Studien nachgewiesen hat, dass häusliche Gewalt ein systemisches Problem ist und in aller Regel entweder von beiden Partnern ausgeht oder zu gleichen Teilen von Mann und Frau ausgeht. Man geht vom 25/25/50 Model aus: 25 Prozent dem Mann, 25 Prozent der Frau, 50 Prozent beiden zuzuschreiben.

Da helfen auch keine Polizeistatistiken, denn es ist bekannt, dass die Dunkelziffer bei männlichen Gewaltopfern höher liegt, weil Männer sich naturgemäß schämen, zugeben zu müssen, sie sind Opfer weiblicher Gewalt geworden.

In Deutschland gibt es genügend wissenschaftliche Hinweise darauf, dass eine einseitige Zuschreibung diskriminierend wirkt.

So hat auch Peter Döge im Auftrag der evangelischen Kirche Deutschlands eine Studie angefertigt, die zum Ergebnis kam:
"Männer und Frauen sind zu etwa gleichen Teilen 'Täter' ".“

red./lin.27.11.2014, 13:45

 

 

 

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