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Hohenbosteler vergewaltigt Prostituierte im Lovemobil

Es  war Ende November 2010, da hatte der Angeklagte mit einer Prostituierten in ihrem Lovemobil auf dem Feldweg an der Autobahnauffahrt im Barsinghäuser Ortsteil Holtensen einen Preis zur Ausübung des Geschlechtsverkehrs vereinbart. Doch bei der Ausübung des Liebesdienstes wurde der Freier immer brutaler und ließ durch Anwendung von Gewalt auch nicht von der Prostituierten ab, als die sich weigerte, in dieser brutalen Art weiterzumachen. Nur mit Mühe gelang es ihr, sich zu befreien. Wegen Vergewaltigung stand der 41-Jährige heute Morgen vor Strafrichter Dr. Karl Schnelle und seinen beiden Schöffen. Dem Angeklagten drohte eine Mindestfreiheitsstrafe von zwei Jahren. Vor der Beweisaufnahme bat der Richter um ein Rechtsgespräch mit dem Verteidiger und der Staatsanwältin. Vereinbart wurde, dass im Falle eines Geständnisses des bisher unbestraften Angeklagten eine Bestrafung herauskommen werde, die unter einem Jahr liegen und zur Bewährung ausgesetzt werden könne. Nach der anschließenden Besprechung zwischen Verteidiger und Angeklagten gab es einer Verteidigererklärung, dass sein Mandant die Tat im Sinne der Anklage einräumt. Der Psychiater Dr. Martin Schöningh aus der Wunstorfer Psychiatrie gab noch ein Gutachten über den vorzeitig verrenteten Angeklagten ab, sprach von seelischen Störungen und erklärte, dass eine verminderte Steuerungsfähigkeit des Angeklagten bei Tatausübung nicht ausgeschlossen werden kann. Die Staatsanwältin ging nun von einer verminderten Schuldfähigkeit des Angeklagten aus und nahm eine Vergewaltigung im minder schweren Fall an. Dadurch konnte sie von der Mindestfreiheitsstrafe von zwei Jahren absehen, beantragte eine Freiheitsstrafe von neun Monaten für den Angeklagten und hatte keine Bedenken, die Strafe zur Bewährung auszusetzen. Damit war auch der eingesetzte Pflichtverteidiger einverstanden. Wie im Rechtsgespräch vereinbart, urteilten Richter Dr. Karl Schnelle und seine beiden Schöffen entsprechend. Ein kleines Problem gab es nur noch bei der Entschädigung für die Opferzeugin, als es um den Verdienstausfall ging, denn ihr Lovemobil an der Autobahn war für einige Stunden geschlossen.

mi. 15.03.2012, 13:00

 

 

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